Linz-Aktion der 4. Klassen

Linz-Aktion 2017  –  Ein Bericht der 4b-Klasse

 

Donnerstag, 16. März

Die beiden 4. Klassen und ihre Lehrerinnen trafen sich um 6:15 am Bahnhof Steeg. Alle waren pünktlich da und schon sehr aufgeregt.

Um 6:27 fuhr der Zug los. Während der Fahrt konnten wir schon zum ersten Mal jausnen und gemeinsam verschiedene Spiele ausprobieren. Um 8:37 kamen wir in Linz an. Wir gingen durch die große Bahnhofshalle zum Aktionsbus und stiegen gleich ein. Kurz darauf fuhren wir los um das Landhaus zu besichtigen. Dort wartete schon eine Klasse aus der Volksschule Esternberg auf uns. Wir durften  in den schönen Sitzungssaal und auf den vielen Sesseln für die Landtagsabgeordneten Platz nehmen. Außerdem wurde ein Foto von jeder Klasse gemacht. Danach gingen wir jausnen. Im Arkadenhof sahen wir auch den Planetenbrunnen. Bei einem Rundgang durch den Keller konnten wir einen Teil der alten Stadtmauer besichtigen.

Danach waren wir in der Altstadt. Dort sahen wir das Kremsmünstererhaus, in dem Kaiser Friedrich III gelebt hatte.

                                                                                            Julian und Christian

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Von dort fuhren wir mit dem Autobus auf den Froschberg. Dort schauten wir uns die große Tipps-Arena von außen und innen an. Anschließend durften wir ins Stadion und machten auf der Laufbahn einen 400-Meter-Wettlauf. David wurde Sieger bei den Buben.

Danach fuhren wir mit dem Autobus weiter zum Botanischen Garten und gingen in die großen Palmenhäuser. Es waren viele schöne Pflanzen und auch winzige Tiere zu sehen. Draußen gab es einen großen Garten, in dem schon die ersten Frühlingsblumen wuchsen.

Nun fuhren wir in das Jugendgästehaus. Nach der Zimmereinteilung gingen wir gleich essen. Es gab Leberkäse und Kartoffelpüree und als Nachspeise ein Eis.

Nach dem Mittagessen fuhren wir ins Musiktheater. Dort besichtigten wir viele große Räume. Wir sahen, wie ein Bühnenbild entsteht und die Kulissen gebaut werden. Im großen Saal können ganz viele Leute bei den Vorstellungen zusehen und zuhören. Zum Abschluss sangen wir noch gemeinsam „Bona Nox“ von Wolfgang Amadeus Mozart.                          Lukas Sch. und David

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Wir stiegen wieder in den Bus und fuhren zur voestalpine-Stahlwelt. Von einer netten Führerin bekamen wir gleich Kopfhörer und ein Gerät, mit dem sie uns alles erklären konnte. Sie zeigte uns in mehreren Stockwerken die Ausstellung und erklärte uns, wie ein Hochofen funktioniert. Auf einer Dachterrasse konnten wir über das ganze Werksgelände schauen. Dann war die Führung vorbei und wir gingen zum Ausgang, wo der Bus schon auf uns wartete.

Wir fuhren ins Heim, wo wir gleich einmal unsere Betten beziehen mussten. Als wir damit fertig waren, holten uns unsere Lehrerinnen zum Abendessen ab. Es gab Marillenknödel. Danach durften wir uns Getränke holen und gingen wieder in unsere Zimmer, wo wir es uns eine Weile gemütlich machten.

Doch schon bald zogen wir uns wieder an und gingen zu Fuß zum öffentlichen Bus. Damit fuhren wir ins Stadtzentrum. Wir bummelten noch ein bisschen auf der Landstraße, bevor wir zum Theater des Kindes kamen, um die Geschichte vom Zwölften Elf, Herrn Zwölf zu sehen. Da wir nach der Vorstellung den Schauspielern noch Fragen stellen durften, wurde es später und wir erwischten den letzten Bus nicht mehr. Deshalb mussten wir zu Fuß zurück gehen. Es war ein langer, aber lustiger Weg. Als wir im Heim ankamen, war es schon spät und wir gingen in unsere Zimmer, um uns für die Nacht fertig zu machen. Um 22 Uhr war Nachtruhe. Wir plauderten noch ein bisschen in den Betten, doch weil wir recht müde waren, schliefen danach alle bald ein.

                                                                                                                                                   Sophie und Julia

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Freitag, 17. März

Alle Kinder waren schon wach, als uns unsere Lehrerinnen um 7:15 aufwecken wollten. Jetzt hieß es „Betten abziehen und Koffer packen“. Um 8 Uhr mussten wir fertig bei der Glaswand am Gang stehen, damit wir hinunter in den Speisesaal zum Frühstück gehen konnten. Danach gingen wir noch einmal zurück in unsere Zimmer und machten uns startklar.

Bald darauf stiegen wir in den Bus und fuhren zum Neuen Dom. Dort trafen wir die Führerin Dagmar. Sie erklärte uns einiges im Dom, zum Beispiel die Bilder in den großen Glasfenstern.

Anschließend fuhren wir zur Martinskirche, die wir aber nur von außen sahen. Im Schlosspark erzählte uns Dagmar einiges über das Schloss. Danach gingen wir durch das Friedrichstor, das wir schon als Magisches Tor aus dem Film kannten. Am unteren Schlosstor hatten wir einen guten Blick auf die Donau. Wir schauten uns die Altstadt an und gingen weiter zum Hauptplatz. Dort sahen wir die große Dreifaltigkeitssäule und das alte Rathaus. Darin konnten wir am Boden einen riesigen Plan von Linz betrachten.

   Lena-Marie und Tanja

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Nun fuhren wir mit dem Bus auf den Pöstlingberg. Dabei sahen wir die Anton-Bruckner-Musik-Universität, die von außen aussieht wie eine Ziehharmonika.

Als wir oben angekommen waren, fuhren wir gleich vier Runden mit der Grottenbahn. Dabei sahen wir viele kleine Zwerge. Im Keller befanden sich neben einem nachgebauten Hauptplatz mehrere Märchen-Plätze. Beim Ausgang war ein Rehgehege und ein kleines Souvenirgeschäft, in dem wir kleine Geschenke einkaufen durften.

Zum Schluss gingen wir in die Wallfahrtskirche, in der wir auch alle gemeinsam ein Lied sangen.

Danach fuhren wir wieder ins Jugendgästehaus. Da bekamen wir zum Mittagessen ein Schnitzel. Einige Kinder kauften sich auch noch ein kleines Spielzeug. Weil noch Zeit war und das Wetter so schön war, spielten wir noch auf dem Sportplatz Völkerball. Danach holte uns der Aktionsbus ab.

    Michael und Patrick

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Jetzt brachte uns der Bus zum Schlossmuseum. Unsere Klasse ging zuerst zur Naturabteilung. Dort sahen wir einen  – unechten – Babyhai.  Solche Haie hat es vor vielen tausend Jahren in unserer Gegend gegeben. Anschließend schauten wir auch andere, echte Fische an. Danach gingen wir in die Römer-Abteilung. Patrick durfte sich als römischer Bub verkleiden und Katharina als römisches Mädchen. Unsere Führerin zeigte uns auch, dass man früher aus Blattläusen rote Farbe für das Färben der Kleidung herstellte.

Als nächstes brachte uns der Bus ins Ars Electronica Center. Zuerst schauten wir uns einen 3D-Film von der Erde und vom Weltraum an. Danach sahen wir einen 3D-Drucker und verschiedene Figuren, die damit hergestellt werden konnten. Auch ein Plan von Linz, den man verändern kann, war zu sehen.

Danach stiegen wir wieder in den Bus und fuhren zum Bahnhof. Dort durften wir noch zum Spar einkaufen gehen. Anschließend warteten wir noch kurz und stiegen dann in den Zug, der um 17:21 abfuhr. Nach einer lustigen Heimfahrt kamen wir um 19: 17 am Bahnhof in Steeg an, wo uns unsere Eltern abholten.

Janina und  Katharina

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Die Kinder der Volksschule St. Agatha  waren sehr brav und interessiert. Sie werden sich sicher gerne und lange an die tolle Linz-Reise erinnern.

Hiltrud Neugebauer